Zehn Minuten, Tag für Tag
- 13. Jan. 2024
- 1 Min. Lesezeit

Filmemacherin Doris Dörrie war immer auch Schriftstellerin. Sie hat all ihre Filme zuvor als Kurzgeschichten geschrieben. Das erzählte sie am Neujahrstag im Deutschlandfunk Kultur im Gespräch mit Susanne Führer.
Gegen Ende des Gesprächs empfiehlt Dörrie, täglich zehn Minuten zu schreiben. Warum zehn Minuten? „Weil es reicht“, sagt sie. Man könne auf diese Weise ziemlich viel schreiben. Sie selbst hat damit begonnen, nachdem ihr Kind geboren war und ihr plötzlich die Zeit zum Schreiben fehlte. Zehn Minuten konnte sie sich immer abknapsen und schrieb so weiter ihre Kurzgeschichten.
Diesen Trick hat sie später als Professorin für Drehbuchschreiben ihren Studierenden beigebracht. Und noch später den vielen Schreibenden auf der ganzen Welt, die spätestens seit Buch „Leben, schreiben, atmen“ ihrem Leben schreibend nachspüren. Sie selbst schreibt bis heute täglich zehn Minuten, um ihren Schreibmuskel zu trainieren.
Das Gespräch zum Nachhören. Über das Schreiben spricht sie ab 70:10.



Interessante Gedanken zu kleinen täglichen Gewohnheiten. Schon wenige Minuten konsequenter Einsatz können langfristig bemerkenswerte Veränderungen bewirken. Viele Menschen unterschätzen, wie stark regelmäßige Schritte den Alltag positiv beeinflussen. Gerade im digitalen Umfeld kann ein Branchenbuch dabei helfen, nützliche Angebote schneller zu finden. Solche Ansätze zeigen, dass Beständigkeit oft wichtiger ist als großer Aufwand. Danke für diese hilfreiche Anregung und die praxisnahe Perspektive.